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„Höllenfahrt“, so der Name dieser Webseite, handelt ausschließlich über das Thema Wolfgang Amadeus Mozart und seine Opern. Besondere Aufmerksamkeit im Rahmen dieser Internetpräsenz wird der Mozart’schen Oper „Don Giovanni“ geschenkt, in welcher der Titelheld gegen Ende des zweiten Aktes in einem Flammenmeer versinkt – schlichtweg Don Giovannis „Bestrafung“ für sein freudvolles Leben. Selbst im Angesicht des Todes bereut er nicht, zeigt keinerlei Schamgefühl und fährt infolgedessen zur Hölle. Die Oper wurde am 29. Oktober 1787 in Prag uraufgeführt.
Über 200 Jahre später wird die HÖLLENFAHRT, genau genommen im Jahre 2006, zum internationalen Off-Festival. Vom 20. April bis 1. Mai 2006 geben Tanz/Theater/Performance im Wiener Künstlerhaus am Karlsplatz einen schrägen Blick auf Mozart frei: Das Festival wird von dietheater Wien und IG Freie Theaterarbeit durchgeführt und ist ein internationales Festival Freier Gruppen. Demzufolge nähern sie sich ungewöhnlich, mit neuen Medien und schwindenden Spartengrenzen dem Thema Mozart allgemein bzw. dem expliziten Mozartjahr 2006 an.
Im Rahmen der Oper „Don Giovanni“ sei angemerkt, dass diese zu den Meisterwerken der Operngeschichte zählt. Sie erzählt die Geschichte des Don Giovanni, eines ausschweifenden jungen Edelmannes, in genau genommen zwei Akten. Das Orchester besteht dabei aus zwei Flöten, zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Fagotten, zwei Hörnern, zwei Trompeten, drei Posaunen (sowohl in einem Rezitativ als auch im Finale des zweiten Aktes), Pauken, Mandoline (in einer Arie) sowie einigen Streichern und dem Basso continuo.
Allgemein sei im Kontext der Opern angemerkt, dass diese eine ganz besondere musikalische Gattung des Theaters darstellt. Es handelt sich dabei genau genommen um eine Theatergattung, in welcher eine szenisch-dramatische Handlung mittels Musik gestaltet wird. Somit entsteht eine Oper nur durch die Zusammenwirkung verschiedener Elemente, zu denen Musik, Dichtung, darstellende Kunst und Schauspiel, Ballett und Tanz, Bühnenbild, Beleuchtung und diverse Effekte sowie Maske und Kostüme zählen. Als zusätzliches wichtiges Element kann die Lyrik herangezogen werden. Wie allseits bekannt ist, werden in Opern nicht einfache Sätze gesungen. Es handelt sich hierbei vielmehr um einen ganz besonders lyrisch hinterlegten Satzbau, welcher sich aus Zitate Liebe und Liebessprüche formt. Dies bedeutet, dass sich Szenen, in denen die Liebe als fundierter Faktor in den Vordergrund rückt, auch der Lyrik bedienen und hier Bausteine aus Gedichten, Zitaten und Sprüchen einfließen können. Handelt es sich hingegen beispielsweise um einen Akt, in welchen die Protagonisten Hochzeit feiern, so kann die szenisch-dramatische Handlung mittels besonderer Hochzeitsgedichte unterstrichen und sich anhand dieser für den Sprechakt bedient werden.